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Rezension zum Buch "EDUARD KRATZFUSS!" Geschichten eines Maulwurfs Autor: Erwin Hilbert Illustrator: Manuel Nordus, Fe- Medien, 127 Seiten /Von Anette Dodt, Pfarrerin der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Nach dem Lesen dieses genialen Buches habe ich mir gleich einen Stapel von Erwin Hilberts Werken angeschafft, damit ich immer eines zur Hand habe, wenn ich jemandem etwas wirklich Gutes schenken will.
Zunächst hatte ich Vorbehalte gegen die Form der Parabel und die kindlich scheinende Maulwurf-Figur, inzwischen halte ich Hilberts Entscheidung für einen klugen Kunstgriff. So werden die gar nicht leicht zu behandelnden Inhalte optimal vermittelt, und das Lesen hat einen Riesenspaß gemacht. Tiefsinnige Einsichten Hilberts werden vielleicht deshalb zu eigenen des Lesers, weil er grundehrlich schreibt. Offensichtlich hat er sehr genau recherchiert im eigenen Leben und Glauben und ist bereit beides zu teilen.
Die Idee, den Mord Jesu am Kreuz durch Immanuel selbst kommentieren zu lassen, lässt es nicht zu althergebrachte Deutungen der Kreuzigung Christi weiter zu pflegen und damit einer persönlichen Betroffenheit auszuweichen. Liebevoll erklärt der Gott der Liebe, wie diese 2000 Jahre alte geschichtliche Tatsache alle Zeitgräben überwindet und mitten in unseren Herzen landen will.
Die brutale, detailreiche, aber auch qualifizierte Schilderung der Hinrichtungsmethoden war für mich schockierend, und ich war froh, dass es Eduard und damit auch mir als Leserin ausdrücklich gestattet ist, den Kopf zeitweise in den Sand zu stecken.
Die Sprache ist von höchster Qualität: sorgfältig, anschaulich und poetisch. Die kunstvolle, ausdrucksstarke Bebilderung von Manuel Nordus harmoniert mit den Worten. Die Autoren machen es den Lesern leicht zu verstehen und zu genießen. Aber auch betroffen zu sein. Ich komme in den so beschwingt daherkommenden Sätzen vor, mal fühle ich mich erwischt, mal getröstet, aber - Gott sei Dank - nie beschwichtigt.
Die Vision des Vatikans, wie er sein könnte, berührt mich am meisten. Wenn Gott jemals dieses herrliche Wunder tut an den Mächtigen der Kirche, dann muss ich am Ende doch noch katholisch werden. Ich habe durch Hilberts Nachhilfe endlich begriffen, wie das Mit-dem-Herzen-Sehen geht, bin wirklich gesegnet worden.
Dass die getroffenen Hunde (zum Beispiel Amtsträger) bellen, kann nicht verwundern. Umso mehr, dass der Autor sich auch in seinen Reaktionen auf die Diffamierungen als nervenstark und fair erweist. Der Heilige Geist hat kräftig mitgeschrieben an diesem wichtigen Buch, das auf dieser Erde nicht länger fehlen durfte!

Rezensionen der Rechtsanwältin und Buchautorin Marina Haas, der kath. Schwester Barbara Offermann und der Sozialpädagogin Frau Julia Fiedler - Mälzer zum Buch Eduard Kratzfus!
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Erwin P. Hilbert hat mit seiner Parabelfigur "EDUARD KRATZFUSS" den Nerv vieler Leute getroffen. "Eddy" unterm Vatikan geboren bekam alles mit. Seine Freundin die Kirchenmaus Anna-Leena hat ihr Nest in einem Beichtstuhl. Was sie da alles so von den Menschenkindern hörte berichtete sie frisch und unverblümt dem kessen kleinen Maulwurf... Eduard Kratzfuss wühlt sich mutig durch unsere Welt. Er trifft Obama, Lindenberg und den Kardinal von Köln. Als er im Kölner Dom einen Mann am Kreuz kennenlernt, befreit er diesen kurzerhand und reist mit IHM, Tante Paula und sechs Bodyguards nach "Gotteshausen!" Mit einem verbotenem Computerspiel beamt er sich von Bethlehem nach Golgatha... Und als er sah was da geschah, verliebt er sich in den König und die Königin von Himmelshausen.
Im Vatikan bekommt er Sonderwühlrechte vom Papst. Dort lockert er natürlich nicht nur den Boden auf.
EDUARD KRATZFUSS, die Geschichten eins Maulwurfs muntern auf. Er hat Zugang zu den Hochsicherheitstrakten unserer Seele und erfüllt Sie mit Liebe und Humor.
Prof.(Univ. Dubna) Barbara Maasche schreibt ein treffendes Vorwort.
"Vor Eduard zieh' ich meinen Hut!" meint Udo Lindenberg
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