







Fotos: sound 7 ..
Das schreibt die Presse:
Erstmals wurde auch ein Preis für dieDer langjährige Wegbegleiter von Altrocker Udo Lindenberg war bei der Verleihung des Musikpreises „David 2009“ am 31. Januar auf der Musikmesse Promikon in Gießen mit dem Preis für die beste Internetseite ausgezeichnet worden. Bei der Entgegennahme des „Davids“ fragte er, ob die Statue eine Schleuder in der Hand halte. „Hätte der David eine Steinschleuder, dann würde ich ihn den Palästinensern schenken“, so Hilbert. David Brunner vom Leitungsteam des christlichen Musikportals sound7.de kommentierte dies in einem Internetforum mit den Worten: „Diese Aussage in dieser Zeit lässt mich daraus schließen, dass er mit Palästina sympathisiert, weil Israel ja so kriegerisch ist.....
Auch Promikon-Chef Christoph Buskies (Greifenstein bei Wetzlar) äußerte sich auf idea-Anfrage kritisch: „Ich finde es grundsätzlich schade und traurig, wenn eine solche Plattform (die Preisverleihung, Anm. d. Red.) für solche Äußerungen benutzt wird.“
„Alttestamentliches Blutgemetzel“
Hilbert bekräftigte seine Kritik nochmals auf seiner Internetseite: „Was Israel zur Zeit mit den Palästinensern im Gazastreifen macht, ist alttestamentliches Blutgemetzel, und das Argument ,Auge um Auge’ ist ja wohl von Jesus in der Bergpredigt ein für allemal aufgehoben worden.“ Zwar verurteile er auch das Vorgehen der radikal-islamischen Bewegung Hamas. „Jedoch ist die Bombardierung von menschlichen Schutzschilden der Hamas, nämlich von unschuldigen Kindern und Frauen, UN-Fahrzeugen, Schulen, Krankenwagen, der Einsatz von Nebelbomben, völlig unverhältnismäßig und grenzt an völkermordende Taten und gehört deshalb vor Gericht… In diesem Sinne hätte ich den Preis, falls da eine Schleuder dran gewesen wäre, symbolisch gern den Palästinensern geschenkt!
Ich sympatisiere nicht mit Waffengewalt
sondern eher mit dem Frieden!“
IDEA Kommentar:
Erwin Hilbert spricht aus, was viele wohl genauso denken. Kriege sind kein Mittel der Politik, schon gar nicht, wenn die Zivilbevölkerung damit getroffen wird.
-------------------Aus welchen Gründen eigentlich?
MfG!



Laudatio „Website Künstler/Band“
Himmelscafe.de
Der erste Blick auf die Seite Himmelscafe.de eröffnet nur ein Bild. Eine Szene, die sich in fast jeder Altstadt zutragen kann. Ein Ladengeschäft, eine Bar, Menschen und Tiere. Erst wenn man sich über die verschiedenen Elemente, die als Klickflächen programmiert sind weiterhangelt, merkt man, dass das wichtige Elemente aus dem Leben und Wirken von Erwin Hilbert sind. Sehr kreativ
So vielschichtig wie die Website ist die Person Erwin Hilbert. Als langjähriger Weggefährte und Sekretär von Udo Lindenberg kennt er das Musik- und Showbusiness gut. Seit er die Wende in seinem Leben erlebt hat, ist er unterwegs „im Namen des Herrn.“ Und daraus macht er keinen Hehl.
Seine Lieder, die er als Sänger selbst schreibt sprechen deutlich davon, dass der Glaube an Jesus sein Lebensinhalt ist. Die Bilder die er malt nehmen Stimmungen und Gedanken aus der Natur auf und in den Büchern die er schreibt, verarbeitet er Erlebnisse mit Menschen und Gott. Nicht unbedingt einfach, aber sehr tiefsinnig, kantig und zum Nachdenken anregend.
Als ich Erwin Hilbert das erste Mal traf, dachte ich: Ein echtes Unikat. Und genau so stellt sein seine Website dar. Die Website ist aber nicht nur sehr kreativ gestaltet, sondern auch inhaltlich hochwertig. Besonders positiv finde ich, dass man CDs und Bücher nicht nur kaufen, sondern ausführlich reinhören und reinlesen kann. Das macht Lust auf mehr. Auch die selbstgemalten Bilder, die er auf Himmelcafe.de zum Kauf anbietet, kann man in der Galerie vorher ausführlich ansehen.
So klein und unscheinbar die Website auf den ersten Klick scheinen mag, so umfangreich und verzweigt wirkt sie, wenn man sich die Zeit nimmt und verweilt – wie im richtigen Cafe eben auch.
Hiermit verleihen wir Erwin Hilbert den David Award 2009 für die Künstlerwebsite des Jahres: www.himmelscafe.de